So funktioniert's
Deutsch für den Beruf – dann, wenn es passt.
Unsere Apps verbinden Sprachdidaktik mit Erkenntnissen der Lernforschung. Sie üben echte Situationen aus dem Berufsalltag – hören, lesen, schreiben und sprechen.
Ihre Vorteile
Flexibel lernen, ohne feste Termine.
Präsenzkurse sind an Termine, Räume und Lehrpersonen gebunden. Unsere Apps ergänzen oder ersetzen diesen Rahmen dort, wo Schichtdienst und Alltag keinen festen Kurs zulassen.
Jederzeit üben
Vor der Arbeit, unterwegs oder nach dem Spätdienst: Gelernt wird dann, wenn Zeit und Konzentration vorhanden sind – unabhängig von Kurszeiten.
Gesprächspartner ohne Termin
Die KI übernimmt die Rolle von Patienten, Praxisanleitern, Kollegen oder Kunden. Gespräche lassen sich wiederholen – ohne Zeitdruck.
Alles auf dem Handy
Die Apps laufen im Browser auf Handy, Tablet und Computer. Eine Installation über einen App Store ist nicht nötig.
Kurze Einheiten
Die Übungen sind in kurze Einheiten gegliedert, die sich gut in den Alltag einbauen lassen. Die Lernbegleitung MINA und der MAIN Vokabeltrainer stellen den Tagesplan passend zum gewählten Tagesziel zusammen.
Im eigenen Tempo
Hörtexte und Stimmen lassen sich langsamer abspielen. Schwierige Stellen hören Sie so oft, wie Sie möchten.
Hören unterwegs
Im Hörmodus können Sie die Vokabeln hintereinander hören, während Sie andere Tätigkeiten ausführen.
Fertigkeiten
Jede Lektion trainiert alle Fertigkeiten.
In MAIN Fachsprache folgen alle 15 Lektionen demselben Aufbau. Eine Situation aus dem Pflegealltag – etwa die Patientenaufnahme oder die Übergabe – wird über alle Fertigkeiten hinweg bearbeitet: Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen, ergänzt um Wortschatz und Grammatik. Der Selbsttest am Ende öffnet sich, wenn alle Teile bearbeitet sind.

Didaktisches Konzept
Worauf unser Konzept aufbaut.
Unsere Apps setzen Prinzipien um, die in der Sprachdidaktik und Lernforschung gut belegt sind. Die folgende Übersicht zeigt, welche das sind und wo sie sich in den Apps wiederfinden.
Handlungsorientierung
Was die Forschung zeigt
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen versteht Lernende als sozial Handelnde: Sprache wird über Aufgaben gelernt, die in realen Situationen vorkommen.
So setzen wir es um
Jede Lektion und jedes Rollenspiel baut auf einer konkreten Situation aus dem Berufsalltag auf.
Verteilte Wiederholung
Was die Forschung zeigt
Wer Lernstoff über eine grössere Zeitspanne verteilt wiederholt, behält ihn deutlich länger als bei geballtem Lernen in einer Sitzung.
So setzen wir es um
Die Lernkartei plant Wiederholungen in wachsenden Abständen, abhängig von den bisherigen Antworten.
Aktives Abrufen
Was die Forschung zeigt
Sich aktiv an etwas zu erinnern, festigt Wissen stärker als erneutes Lesen. Selbsttests sind daher selbst eine wirksame Lernform.
So setzen wir es um
Übungen verlangen eigene Antworten – vom Erkennen bis zum freien Schreiben. Jede Lektion endet mit einem Selbsttest.
Sprechen und Interaktion
Was die Forschung zeigt
Wer selbst spricht und im Gespräch Missverständnisse klären muss, bemerkt eigene Lücken und baut sprachliche Sicherheit auf.
So setzen wir es um
Im Dialogtrainer und in den Rollenspielen führen Lernende frei gesprochene Gespräche mit KI-Figuren.
Gezielte Rückmeldung
Was die Forschung zeigt
Rückmeldung wirkt dann, wenn sie zeigt, wo man steht und was der nächste Schritt ist.
So setzen wir es um
Nach Gesprächen und Schreibaufgaben gibt es Rückmeldung mit konkreten Verbesserungen. MINA erklärt mit «Warum falsch?», was nicht gestimmt hat.
Lernen mit Wort, Bild und Ton
Was die Forschung zeigt
Inhalte, die gleichzeitig über Wort und Bild vermittelt werden, werden besser verstanden und behalten als Text allein.
So setzen wir es um
Lernkarten verbinden Wort, Bild und Audio.
Die genannten Arbeiten untersuchen allgemeine Lernprinzipien. Sie sind keine Studien zur Wirksamkeit unserer Apps.
Quellen
- Cepeda, N. J., Pashler, H., Vul, E., Wixted, J. T. & Rohrer, D. (2006). Distributed practice in verbal recall tasks: A review and quantitative synthesis. Psychological Bulletin, 132(3), 354–380.
- Dunlosky, J., Rawson, K. A., Marsh, E. J., Nathan, M. J. & Willingham, D. T. (2013). Improving students’ learning with effective learning techniques. Psychological Science in the Public Interest, 14(1), 4–58.
- Ellis, R. (2003). Task-based Language Learning and Teaching. Oxford: Oxford University Press.
- Europarat (2020). Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Begleitband. Stuttgart: Klett.
- Hattie, J. & Timperley, H. (2007). The power of feedback. Review of Educational Research, 77(1), 81–112.
- Long, M. H. (1996). The role of the linguistic environment in second language acquisition. In W. C. Ritchie & T. K. Bhatia (Hrsg.), Handbook of Second Language Acquisition (S. 413–468). San Diego: Academic Press.
- Mayer, R. E. (2009). Multimedia Learning (2. Aufl.). Cambridge: Cambridge University Press.
- Roediger, H. L. & Karpicke, J. D. (2006). Test-enhanced learning: Taking memory tests improves long-term retention. Psychological Science, 17(3), 249–255.
- Swain, M. (1985). Communicative competence: Some roles of comprehensible input and comprehensible output in its development. In S. Gass & C. Madden (Hrsg.), Input in Second Language Acquisition (S. 235–253). Rowley, MA: Newbury House.
Wiederholung
Wiederholen, bevor Wissen verloren geht.
Was nur einmal gelernt wird, gerät schnell in Vergessenheit. Unsere Apps wiederholen Wörter und Regeln deshalb in wachsenden Abständen. Sicher Gelerntes erscheint seltener, Unsicheres früher wieder. Dieses Prinzip heisst verteilte Wiederholung («Spaced Repetition») und gehört zu den am besten untersuchten Lernstrategien.
- am gleichen Tag
- 1 Tag
- 3 Tage
- 7 Tage
- 14 Tage
- 30 Tage
- 90 Tage
die Übergabe: am gleichen Tag
Nach jeder richtigen Antwort wird der Abstand grösser. Nach einem Fehler beginnt das Wort wieder vorne.
MAIN Vokabeltrainer
Eine Lernkartei mit sieben Stufen. Falsch beantwortete Karten kommen in derselben Übung noch einmal. Je besser Sie ein Wort kennen, desto anspruchsvoller wird die Übung: erst erkennen und dann hören.
MINA
MINA stellt jeden Tag einen persönlichen Plan zusammen: zuerst das Fällige, dann Neues.
MAIN Fachsprache
Den Wortschatz jeder Lektion wiederholen Sie in der Lernkartei.
Methodik
Methoden mit klarem Zweck.
Die Übungen erfüllen didaktische Funktionen. Diese Methoden setzen unsere Apps ein.
Dranbleiben
Fortschritt sichtbar machen.
Regelmässigkeit ist für den Lernerfolg wichtiger als lange Einheiten. Tagesziel, Lernserie und Fortschrittsanzeige unterstützen dabei; auf Wunsch erinnert MINA an das Training.
- 18:00 Uhr
Erinnerung
MINAZeit für deine Tagesroutine — schon zehn Minuten helfen.MINA erinnert auf Wunsch an das tägliche Training und an fällige Karten.
- Üben
Tagesziel
Heute geschafft12 von 12 ÜbungenSie legen fest, wie viele Minuten Sie täglich üben möchten. MINA stellt den Tagesplan passend dazu zusammen.
- Danach
Serie
Tage in Folge13Jeder Lerntag zählt. Die Serie zeigt, wie regelmässig Sie dranbleiben.
- Mit der Zeit
Lernstand
Die Übergabe strukturierenA2 · Versuche: 4Im Lernstand sehen Sie je Lernziel, was sitzt und was noch fehlt.
Nachgezeichnet nach der MINA-App; Namen, Zahlen und Lernziele sind Beispiele.
Eine Lektion in MAIN Fachsprache
So arbeiten Sie eine Lektion durch.
Jede Lektion folgt demselben Weg: vom Verstehen über das Üben bis zum freien Sprechen. Alles, was Sie für eine Situation im Beruf brauchen, steckt in einer Lektion.
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Die Geschichte
Jede Lektion beginnt mit einer Situation aus dem Arbeitsalltag. Sie begleiten eine Figur, zum Beispiel Ana an ihrem ersten Tag auf Station, und sehen, worum es geht.
Lernbegleitung
Eine Lernbegleitung, die mitdenkt.
MINA ist unsere KI-Lernbegleitung. Sie führt durch die Übungen und erkennt, wo es hakt. Sie erinnert an die nächste Lektion und macht genau dort weiter. MINA ersetzt keine Lehrkraft. Sie sorgt dafür, dass kontinuierlich und zielorientiert weitergelernt wird.
Jeden Tag ein Stück weiter.
MINA stellt jeden Tag ein kurzes Training zusammen und erinnert daran. Fragen können Sie jederzeit stellen.
Schritt 1 von 6
Heute
Die Tagesroutine zeigt Tagesziel und Fortschritt. MINA erinnert an das tägliche Training.
Und immer dabei
Frag MINA
Eine kurze Frage zur aktuellen Aufgabe oder zum Deutschen.
Warum heisst es «den» und nicht «dem»?
«für» verlangt den Akkusativ: für den Patienten. Mit «mit» stünde der Dativ: mit dem Patienten.
Prinzipien
Woran wir uns halten
- 01
Kontext & Praxis vor Vokabelliste
Gelernt wird anhand typischer Situationen aus dem jeweiligen Berufsfeld.
- 02
Die Entscheidung bleibt bei Menschen
Die KI hilft beim Üben und gibt Rückmeldung. Über Zugang, Prüfung und Einsatz entscheiden Menschen.
- 03
Transparent und dokumentiert
Jeder KI-Einsatz ist gekennzeichnet und dokumentiert – gemäss EU-KI-Verordnung. Dienste für Analyse und Werbung setzen wir nicht ein.
Kontakt
Am besten sehen Sie es selbst.
In einem kurzen Gespräch zeigen wir Ihnen die Plattform. Dazu erhalten Sie einen kostenlosen Demo-Zugang.